Rundgang im Werk

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Herzlich Willkommen
in den chemischen Großbetrieben
von Mitteldeutschland!

J. Adolph hinter seinem Großbetrieb

die_chemischen_werke484x363 Hier links im Bild ist die Ost-Fassade des Salzbetriebes zu sehen.

Werksareal der Chemischen Werke

Einleitung zum Projekt

Historische Hintergründe zu den Chemischen Großbetrieben in der Region Mitteldeutschland finden Sie hier.

Die Idee einen chemischen Großbetrieb zu erschaffen kam mir beim Betrachten einer "normalen" Modellbahngroßanlage. Nach ausgiebigen Recherchen ob so etwas in dieser Form schon jemand hat, war ich überrascht,"dass hat ja wirklich noch keiner"! Vielleicht habe ich doch noch eine Nische gefunden.

Die Gesamtanlage setzt sich aus einzelnen Modulen mit genau definierten Maßen zusammen. Dieses Konzept erleichtert den Transport und den Aufbau der Modelle. Die vorläufige Anlagengröße hat eine Kantenlänge von 8m x 3,40m, die Aufteilung dazu entnehmen Sie bitte diesem Anlagenplan.

Eine weiterreichende Planung liegt schon in meiner Schublade, dabei habe ich außerhalb des chemischen Großbetriebes liegende Eisenbahnstrecken und einen Übergabebahnhof integriert. Die Anordnung der Module bildet ein "U", damit ist die Fabrikanlage für Besucher "begehbar". Die Kantenlänge beträgt 26,5m x 15,5m.
Der Übergabebahnhof ist die Verbindung zwischen Werkbahn und dem Schienennetz der Deutschen Bahn.

Damit es auf der Anlage lebendig zugeht, ist etwas technischer Aufwand unvermeidlich. Der Zugverkehr wird digital geregelt, Geräusche gibt es und für den Nachtbetrieb eine Beleuchtung.

Enge Gleisradien möchte ich vermeiden, weil diese den Gesamteindruck einer authentischen Industrieanlage zerstören. Das hat allerdings den Nachteil des enormen Platzbedarfes.

Mein ehemaliges "Kombinat" wurde erst mal in eine "GmbH" (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) umgewandelt. Das Kerngeschäft umfasst die Erzeugung von Phosphor, Ammoniak und deren Weiterverarbeitung zu Salpetersäure, Nitrate und weitere Erzeugnisse siehe Stoffflussplan. Bei der Planung habe ich den einzelnen Betriebsteilen Betriebsnummern zugeordnet, diese Gliederung herrscht in allen Großbetrieben vor. Weitere Planungen umfassen die Infrastrukturen der Medienverteilung (Rohrbrücken, Werkverkehr, Straßen, Wege, Plätze, Gleise zu den Betriebsteilen), sicherheitstechnische Einrichtungen an Anlagenteilen bzw. Betrieben, Entlade und Beladevorrichtungen, Energieeinspeisung, Verpflegung in Kantinen für die Mitarbeiter, drei Hauptwerkstätten, Magazine, Materiallagerhallen für Ersatzteile, ein Bahnbetriebswerk, Dieseltanklager und mehrere Dampfaufladestationen für Dampfspeicherloks. Das Werk gliedert sich in ein Nord- und Südwerk, jeweils zu beiden Seiten des U-förmigen Anlagenkörpers.

Der Modellbau dieser Art hat schon bei einigen Jugendlichen das Interesse an der Chemie bzw. Modellbau geweckt, dass hat mich ermutigt weiter zu machen. Den gleichen Effekt bemerkte ich bei meinen Ausstellungen.


Anlagengestaltung und Technik

Die derzeitige Anlagengröße entspricht zur Zeit etwas über 1% der geplanten Endgröße. Ein Übergabebahnhof ist am Kopf der U-Form geplant. Die zentrale Versorgung mit Dampf, Hintergrundgeräusche der einzelnen Betriebsteile , Beleuchtung und die Digitalsteuerung des Fahrbetriebes ist vorgesehen. Jedes Modul trägt bereits dafür eine Vorbereitung in sich.

Eisenbahnbetrieb

Hier spielt die Werkbahn des chemischen Großbetriebes eine Hauptrolle. Der öffentliche Schienenverkehr der DB wird den Großbetrieb zweimal umrunden und Station im Übergabebahnhof machen. Hier sind Regionalbahnen, lange Güterzüge und Fernverkehrszüge im Einsatz. Ein weiterer Haltepunkt ist direkt am Werk angeordnet, dort gelangen die Mitarbeiter des chemischen Großbetriebes über eine Fußgängerbrücke mit einer Werkschutzkontrolle an den Busplatz von dem sie mit werkseigenen Bussen an ihren Arbeitsplatz in den jeweiligen Betrieben gebracht werden. An dieser Haltestelle liegen zwei Gleise der DB Hauptstrecke und drei weitere Gleise im Anschluß an den Übergabebahnhof und den chemischen Großbetrieben. Die Strecke der DB ist noch nicht elektrifiziert worden.

Die chemischen Anlagen,

werden sorgfältig geplant und Stück für Stück in das Modell umgesetzt. Warscheinlich kommt mir meine hautnahe Erfahrung, dass ich einige Jahre in chemischen Anlagen zugebracht habe, zugute. Mein Bestreben ist, möglichst alles was in solchen Anlagen zu finden ist, authentisch darzustellen. Ein sehr wichtiger Faktor ist die Verschmutzung durch unzählige Umwelteinflüsse. Das reicht von Chemiekalieneinwirkung über Verwitterung bis zur Darstellung von Zerstörungen die aus diesen Einflüssen hervorgehen. Dazu habe ich unzählige Studien durchführen müssen und meine Kenntnisse in Chemie sind sehr hilfreich! Eine weitere Herausforderung ist die passende Farbgebung und die peinliche Vermeidung von unnatürlichen Plasteglanz. Hier nun noch eine Skizze im Bezug zum Kondensathochtank im Tanklager der Salzanlage.
© J. Adolph
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